Autor: MIDA_2020_ra

Flugstornierungen

Jetzt Fluggastrechte wahrnehmen

Die Zahl der Verspätungen und Flugstornierungen schnellt derzeit in die Höhe. Allen voran streicht die Lufthansa derzeit aus Personalmangel eine Unzahl von Flügen. Stundenlange Verspätungen sind an der Tagesordnung, obwohl die Schulferien noch garnicht begonnen haben. Ab dem 7.7.2022 werden die Zahlen wahrscheinlich erneut ansteigen.

Die Optionen

Wird Ihr Flug storniert wurde oder hat eine Verspätung, haben Sie ggfs. Ansprüche auf Schadenersatzleistung aus der EU Verordnung 261/04. Dies immer dann, wenn der Flug von einer Fluggesellschaft aus einem EU Land durchgeführt wird, oder von einem EU Flughafen abgeht. Sofern es sich um eine Fluggesellschaft aus dem aussereuropäischen Raum handelt, gilt letzteres jedoch nur für den abgehenden Hinflug. Verspätungen beim Rückflug sind dann nicht durch die EU Verordnung gedeckt.

Sie können natürlich selbst versuchen, Ihre Ausgleichsleistungen bei der Fluggesellschaft geltend zu machen. In der Regel landen Sie in endlosen Warteschleifen. Auf Schreiben wird nicht reagiert, bzw. nicht reguliert. Leider gehört auch mittlerweile die Lufthansa, neben den üblichen Verdächtigen wie Ryanair oder Sun Express, zu den schwarzen Schafen, was die Regulierung von Ansprüchen aus Verspätungen oder Stornierungen anbetrifft.

Sie können Sich an ein Fluggastportal wenden. Die übernehmen die Abwicklung mit der Airline. Ein Kostenrisiko übernimmt das Fluggastportal. Dies aber lassen sich die Portale relativ teuer bezahlen. Sie erhalten nur rund 60 – 70 % des Ihnen zustehenden Betrages. Die Fluggastportale prüfen jeden Einzelfall im Vorwege. Aussichtslose Fälle werden erst garnicht übernommen. Im Klartext heisst das, Sie geben bis zu 40 % Ihres Anspruchs ab, obwohl Sie unter Zuhilfenahme eines Anwalts 100 % bekommen hätten.

Sie können Sich an einen Anwalt für Reiserecht wenden. Der wird Ihre Ansprüche bei der Airline geltend machen und ebenso wie die Fluggastrechteportale zunächst auf die Erfolgsaussichten prüfen. Ist Ihr Anspruch berechtigt, erhalten Sie die volle Entschädigungssumme und die Anwaltskosten muss die Fluggesellschaft übernehmen.

Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, stellt sich die Frage garnicht. Sie müssen einen Anwalt einschalten. Alles andere ist verschenktes Geld.

Reiserechtsanwälte sind rar gesäht, da die Honorare bei solchen Verfahren relativ niedrig sind. Wir führen solche Verfahren seit Jahren für unsere Mandanten durch. Wir haben erfolgreich gegen Ryan Air, Condor, Katar Airways, Ethidad, Sun Express und viele andere Gesellschaften, aber auch gegen Reiseveranstalter wie TUI, Schauinslandreisen u.a. Ansprüche unserer Mandanten durchgesetzt.

Sprechen Sie zunächst mit uns, bevor Sie Geld verschenken.

Neue Kennzeichen für E-Fahräder und viele mehr

Ab 1. März gelten neue Versicherungskennzeichen

Unter anderem für Roller, Mofas und Mopeds gilt ab 1. März ein neues Versicherungsjahr. Ab dem Stichtag ist nur noch das neue grüne Kennzeichen gültig. Wer dann noch mit dem alten blauen fährt, macht sich strafbar und genießt keinen Versicherungsschutz, informiert der Bund der Versicherten (BdV).

Auch einige E-Bikes und sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter müssen eine Kfz-Haftpflichtversicherung und ein Kennzeichen haben. Die Kennzeichen bekommt man direkt beim Versicherer. Bei den jeweils immer bis Ende Februar gültigen Kennzeichen wechselt die Farbe jährlich zwischen Schwarz, Blau und Grün.

S-Pedelec, Pedelec und Ebike – Der Unterschied

Im Allgemeinen wird jedes Fahrrade mit Elektromotor als E-Bike bezeichnet.

Nur das S-Pedelec benötigt ein Versicherungskennzeichen, da es bis zu 45 km/h schnell ist. Zusätzlich gilt Helm Pflicht und es darf nur auf der Straße gefahren werden. Radwege sind tabu.

Punkteauskunft über das Smartphone

Sie möchten Ihren aktuellen Punktestand im Fahrauskunftsregister in Flensburg erfahren.

Ab sofort können Sie Ihren Punktestand auch über das Smartphone abfragen

Die Punkteauskunft per Smartphone ist nicht kompliziert, es müssen jedoch einige Vorraussetzungen auf Ihrem Smartphon erfüllt sein

  1. Sie benötigen ein Handy mit NFC-Funktion („Neard Field Communication”). Dahinter verbirgt sich eine besondere Funktechnik, mit der Daten über kurze Entfernung ausgetauscht werden können. (Mit NFC-fähigen Handys lässt sich z. B. an einer Kasse bargeldlos bezahlen.)
  2. Die Online-Ausweisfunktion Ihres Personalausweises muss aktiviert sein. Dies geht nur bei Ausweisen, die nach dem 1. November 2010 ausgestellt wurden. Außerdem müssen Sie die sechsstellige PIN zur Hand haben.
  3. Sie benötigen eine App, mit der sich Ihr Online-Ausweis auslesen lässt, wie z. B. AusweisApp2.

Ihre Punkte abfragen mit dem Handy: So geht’s!

Sind die oben genannten Voraussetzungen erfüllt, sind lediglich ein paar einfache Schritte für die Punkteauskunft per Handy erforderlich:

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Smartphone die AusweisApp2.
  2. Wählen Sie den Punkt „Anbieter” aus dem Menü und suchen Sie über das Suchfeld nach „KBA”.
  3. Tippen Sie auf „Auskunft aus den zentralen Registern des Kraftfahrt-Bundesamtes“ und anschließend auf „Zum Anbieter”. Sie landen damit auf der Webseite der Online-Registerauskunft des KBA.
  4. Akzeptieren Sie die Einwilligungserklärung und tippen Sie auf „Weiter”. Sie werden zurück zur AusweisApp2 geleitet.
  5. Authentifizieren Sie sich mit Ihrem Personalausweis und geben Sie die sechsstellige PIN ein. Die Hinweise der App führen Sie durch das Verfahren.
  6. Nach erfolgter Authentifizierung gelangen Sie auf eine neue Seite. Wählen Sie hier aus, zu welchem Register Sie eine Auskunft wünschen. Um Ihren Punktestand zu erfragen, müssen Sie das Fahreignungsregister wählen.
  7. Geben Sie die gewünschte Anrede und Adresse ein und tippen Sie auf „Weiter”.
  8. Laden Sie Ihre persönliche Punkteauskunft als PDF-Datei herunter.

Die Punkteauskunft per Smartphone ist komplett kostenlos und genießt obendrein den Vorteil, dass Sie die gewünschte Information binnen Minuten erhalten.

Quelle: Mobilitätsmagazin VFR Verlag für Rechtsjournalismus GmbH